Also nicht erst seit heute, eigentlich schon eine ganze Weile :)
Ich habe heute mal wieder eine Anzahl von Pflanzen umgetopft - nachdem ich schon das WohnEsszimmer umgestellt habe, hatten es die Pflanzen auch irgendwie verdient. Neben den beiden Ikeapalmen und meiner Ananas (die in ihrem bisherigen Zuhause eher unglücklich war) kamen heute auch endlich mal die Zitronen dran.
Aber eins nach dem anderen:
Die ältere der beiden Palmen ist nicht besonders hoch, dafür palmt sie oben um so mehr. Mittlerweile war sie seit bestimmt zwei Jahren im selben Pott, da hatte sie es echt verdient. Das neue Heim ist nicht so dermaßen viel größer (durch die spontane Aktion hatte ich mich vorher nicht nach einem größeren Topf umgeschaut), aber jetzt hat er (irgendwie ist es ein "er"....) auch neue Erde. Hab jetzt halt keinen Übertopf...
Nu, an der Stelle, an der er steht, braucht er auch nicht wirklich einen.
Der Kleinere hatte jetzt auch schon einige Zeit in seinem Topf zugebracht, bin mal gespannt, wie ihm sein größeres Zuhause gefällt. Auch hier, hab keinen passenden großen Überpott... ;)
Egal. Hauptsache a wengle größer.
Die Ananas stammt noch von vor einigen Monaten, ich hatte irgendwo gelesen, dass die oberen Blätter anzüchtbar sind und das wollte ich direkt ausprobieren (meine Avocadoaktion ist ja ... nicht in die wirkliche Ausführungsphase gelangt.) Nachdem sie endlich Wurzeln gezogen hatte (ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben und sie dann nach drei Wochen für gute weitere Zwei einfach ignoriert... ;) ), hab ich sie in eine Erde-Seramis-Mischung gesetzt.
Eeeehrlich gesagt war die vom eigegangenen Kaktus übrig geblieben, der war da nicht lange drin und ... hei, ich hatte keine Zeit!! :D Aber wie gesagt, irgendwie wurde die Ananas da nicht wirklich glücklich. Deshalb hab ich sie heute auch umgetopft, in ein wesentlich kleineres Gefäß mit mehr Erde. Also diesmal: Erde, Seramis und Kokoszeug.
(selbiges war eh die Mischung für alle in unterschiedlicher Zusammensetzung)
Und nun zum Highlight ;)
Zumindest zu meinem persönlichen.
Die Zitronen.
Vor eeeeeeewig langer Zeit habe ich mal ein paar Samen in die Erde eines Keramiktopfes gesteckt und immer wieder mal gegossen. Iiiiiirgendwann steckten da tatsächlich ein paar Keimlinge die Köpfe heraus - sechs an der Zahl. Ob das alle Samen waren, weiß ich nicht mehr ;)
Gegossen habe ich sie immer zusammen mit den restlichen Pflanzen in einem Aufwasch und sonst... naja. Waren sie halt da.
Vermutlich habe ich den perfekten Zeitpunkt sie umzusetzen verpasst, denn für ihr Alter sind sie noch eher klein - bissl Bonsaimäßig (also, ich glaube, ich habe sie im Winter gesät...), aber wuuurscht.
Jetzt sind es maximal 2 zusammen in einem Pott verteilt auf 4 Töpfe. (viel Spaß beim Rechnen :P )
Ich habe jetzt nicht vor, in die Zitronenzucht zu gehen, dafür habe ich a) zu wenig Platz, b) zu wenig Sonne und c) zu wenig Lust. Aber ich habe die Hoffnung, dass sie weiterhin etwas zierlicher bleiben und ich sie so schön dekorativ hinstellen kann ;) Die Sechs sind echt widerstandsfähig und haben sich trotz Vernachlässigung echt aufgerappelt.
Ich bin mal gespannt.
So, das war mal ein etwas anderer Blogeintrag, aber bevor ich gar nichts schreibe O:)
liebe Grüße und immer schön kreativ bleiben
Terrane
Dienstag, 16. September 2014
Donnerstag, 11. September 2014
Bastelideen - mit Lötkolben und Zubbeltape
Hei Ihr Lieben :)
Jaa, in machen Dingen bin ich wirklich ein wandelnder Widerspruch :D
Ich liebe die Natur und genieße es, wenn ich besonders nahe an der Natürlichkeit bin. (Dementgegen steht natürlich auch die Faulheit und so.... aber das meine ich nicht).
Anderseits bin ich ein kleiner TechnikGeek.
Ich finde gute technische Lösungen sehr elegant und könnte mir ein Leben ohne Strom und Internet wirklich gar nicht mehr vorstellen - bei allen Aussteigerideen ende ich immer wieder dabei, dass ich das Internet brauche :)
Nicht nur zur Kommunikation, sondern auch um mir neue Inspirationen zu holen. Sowohl für Deko-Basteleien als auch für tatsächlich nützliche Dinge.
Bei Pinterest habe ich jetzt ein paar Sachen gefunden, die irgendwie ein bisschen dazwischen sind ;)
Diese Blechdose als Taschenlampe zum Beispiel - wobei ich da mehr daran interessiert bin, eine Schwarzlichtlampe zu bauen. Ich finde die Anleitung gut, die Bilder machen es einfach, dem allen zu folgen :) Außerdem: Auch wenn du die Fähigkeit wie du eine Taschenlampe bauen kannst im normalen Leben vermutlich niemals brauchen wirst... irgendwann kommst du an den Punkt, an dem du mit genau diesem Wissen wunderbar klugscheißen kannst - und neben der exzessiven Nutzung von Film- und Serienzitaten in meinem Allgemeinen Sprachgebrauch ist das Besserwissen die erklärte Kernfähigkeit meiner Klein+Wahlfamilie :)
Zugegebenermaßen, dafür eignet sich diese Radio-Bau-Anleitung dann noch besser.
Da würde mich die Möglichkeit des Transfers des Wissens aber auch interessieren. Mitten in der Pampa gibt das Radio auf (anderseits, wie viele Leute benutzen denn noch wirklich Radio, die diese Anleitung finden können?!?!) und du kannst mit einem Lötkolben und etwas Draht in einer Blechdose ein neues bauen :)
Ok, dabei muss ich die berechtigte Frage aufwerfen, so ein Teil kannst du dir vermutlich in genau dem Moment, wenn du es brauchst, nicht bauen....
Und wieder anderseits ist es wahrscheinlich eine Bastelei, die du einfach mal immer beim Campen dabei haben solltest... Ich erinnere mich da an dieses Zeltlager vor inzwischen mehr als 15 Jahren, als wir erst im Nachhinein mitbekommen haben, dass in der Nähe irgendwo ein flüchtiger Verbrecher unterwegs war. (ich war jung, keine Ahnung wie nahe "in der Nähe" tatsächlich war ;) ) - und mittlerweile haben ja die wenigsten noch Radios dabei. Allenfalls können die im Telefon eingebauten Radios verwendet werden, aber wir wissen, wie lange die Akkus von Smartphones halten (also gar nicht) also komme ich ganz am Ende nach diesem hin und her zum Schluss:
Eigentlich ganz nett, dieses Teil :D
Im Zweifel kann es auch dazu benutzt werden um Akkus zu laden :)
(trotz der ganzen Sinnigkeitsstudie da oben werde ich das Ding mal als Kurs anbieten ;) )
Ultraputzig sind diese kleinen Kerlchen.
Ja, die haben tatsächlich und wirklich keinen Sinn.
Aber sie sind klein, niedlich und zucken herum :D
So. Das war der Blogeintrag zum "Ja, ich blogge noch, hatte nur keine Zeit" ;)
Vielleicht bringe ich noch mehr solcher Einträge, die machen irgendwie Spaß.
herzallerliebste Grüße
Terrane
Jaa, in machen Dingen bin ich wirklich ein wandelnder Widerspruch :D
Ich liebe die Natur und genieße es, wenn ich besonders nahe an der Natürlichkeit bin. (Dementgegen steht natürlich auch die Faulheit und so.... aber das meine ich nicht).
Anderseits bin ich ein kleiner TechnikGeek.
Ich finde gute technische Lösungen sehr elegant und könnte mir ein Leben ohne Strom und Internet wirklich gar nicht mehr vorstellen - bei allen Aussteigerideen ende ich immer wieder dabei, dass ich das Internet brauche :)
Nicht nur zur Kommunikation, sondern auch um mir neue Inspirationen zu holen. Sowohl für Deko-Basteleien als auch für tatsächlich nützliche Dinge.
Bei Pinterest habe ich jetzt ein paar Sachen gefunden, die irgendwie ein bisschen dazwischen sind ;)
Diese Blechdose als Taschenlampe zum Beispiel - wobei ich da mehr daran interessiert bin, eine Schwarzlichtlampe zu bauen. Ich finde die Anleitung gut, die Bilder machen es einfach, dem allen zu folgen :) Außerdem: Auch wenn du die Fähigkeit wie du eine Taschenlampe bauen kannst im normalen Leben vermutlich niemals brauchen wirst... irgendwann kommst du an den Punkt, an dem du mit genau diesem Wissen wunderbar klugscheißen kannst - und neben der exzessiven Nutzung von Film- und Serienzitaten in meinem Allgemeinen Sprachgebrauch ist das Besserwissen die erklärte Kernfähigkeit meiner Klein+Wahlfamilie :)
Zugegebenermaßen, dafür eignet sich diese Radio-Bau-Anleitung dann noch besser.
Da würde mich die Möglichkeit des Transfers des Wissens aber auch interessieren. Mitten in der Pampa gibt das Radio auf (anderseits, wie viele Leute benutzen denn noch wirklich Radio, die diese Anleitung finden können?!?!) und du kannst mit einem Lötkolben und etwas Draht in einer Blechdose ein neues bauen :)
Ok, dabei muss ich die berechtigte Frage aufwerfen, so ein Teil kannst du dir vermutlich in genau dem Moment, wenn du es brauchst, nicht bauen....
Und wieder anderseits ist es wahrscheinlich eine Bastelei, die du einfach mal immer beim Campen dabei haben solltest... Ich erinnere mich da an dieses Zeltlager vor inzwischen mehr als 15 Jahren, als wir erst im Nachhinein mitbekommen haben, dass in der Nähe irgendwo ein flüchtiger Verbrecher unterwegs war. (ich war jung, keine Ahnung wie nahe "in der Nähe" tatsächlich war ;) ) - und mittlerweile haben ja die wenigsten noch Radios dabei. Allenfalls können die im Telefon eingebauten Radios verwendet werden, aber wir wissen, wie lange die Akkus von Smartphones halten (also gar nicht) also komme ich ganz am Ende nach diesem hin und her zum Schluss:
Eigentlich ganz nett, dieses Teil :D
Im Zweifel kann es auch dazu benutzt werden um Akkus zu laden :)
(trotz der ganzen Sinnigkeitsstudie da oben werde ich das Ding mal als Kurs anbieten ;) )
Ultraputzig sind diese kleinen Kerlchen.
Ja, die haben tatsächlich und wirklich keinen Sinn.
Aber sie sind klein, niedlich und zucken herum :D
So. Das war der Blogeintrag zum "Ja, ich blogge noch, hatte nur keine Zeit" ;)
Vielleicht bringe ich noch mehr solcher Einträge, die machen irgendwie Spaß.
herzallerliebste Grüße
Terrane
Montag, 21. Juli 2014
Reis-Suppe
Was ein leckeres Lammpilaw werden sollte, wurde zu einer Reissuppe mit Fleischbeilage :)
Hab drei Handvoll Naturreis angebraten.
Relativ bald zwei in Streifen geschnittene Lammsteaks (mariniert....) dazu.
Dann:
Erbsen, Paprika, Zwiebellauch, Frühlingszwiebeln und eine Tomate rein, das Gemüse kam ungefähr auf jeweils gleiche Volumenanteile.
Alles dazu und hübsch schnell mit Wasser aufgießen, soviel das der Reis theoretisch alles aufsaugen müsste (habe ich schon erwähnt, dass es Naturreis war?! ;) )
Außerdem hab ich noch eine halbe Dose geröstete Erdnüsse reingekippt, die müssen nicht sein, schmecken aber mMn gut.
Das Ganze haben wir dann ca. eine halbe Stunde auf dem Herd köcheln lassen. Schön niedrige Stufe.
Es wurde einen Tacken sauer, aber eine Prise Zucker hinein und schon hat sich das auch erledigt.
Wie gesagt, eigentlich sollte es Pilaw werden, also ein Reiseintopf. Mit normalem Basmatireis o.Ä. wäre es auch einer geworden.
Die Suppe schmeckt aber wahnsinnig lecker!!
Und bis auf die Lammsteaks (vom Grillen übriggeblieben und sie mussten heute einfach weg) und die Erdnüsse ist eigentlich alles Saisonal. :)
(Erbsen von Mama, Zwiebelzeug von mir genauso wie eine kleine Paprikaschote. Tomaten gibt es im Moment nicht viele, die ich abgreifen kann. )
liebe Grüße
Terrane
Hab drei Handvoll Naturreis angebraten.
Relativ bald zwei in Streifen geschnittene Lammsteaks (mariniert....) dazu.
Dann:
Erbsen, Paprika, Zwiebellauch, Frühlingszwiebeln und eine Tomate rein, das Gemüse kam ungefähr auf jeweils gleiche Volumenanteile.
Alles dazu und hübsch schnell mit Wasser aufgießen, soviel das der Reis theoretisch alles aufsaugen müsste (habe ich schon erwähnt, dass es Naturreis war?! ;) )
Außerdem hab ich noch eine halbe Dose geröstete Erdnüsse reingekippt, die müssen nicht sein, schmecken aber mMn gut.
Das Ganze haben wir dann ca. eine halbe Stunde auf dem Herd köcheln lassen. Schön niedrige Stufe.
Es wurde einen Tacken sauer, aber eine Prise Zucker hinein und schon hat sich das auch erledigt.
Wie gesagt, eigentlich sollte es Pilaw werden, also ein Reiseintopf. Mit normalem Basmatireis o.Ä. wäre es auch einer geworden.
Die Suppe schmeckt aber wahnsinnig lecker!!
Und bis auf die Lammsteaks (vom Grillen übriggeblieben und sie mussten heute einfach weg) und die Erdnüsse ist eigentlich alles Saisonal. :)
(Erbsen von Mama, Zwiebelzeug von mir genauso wie eine kleine Paprikaschote. Tomaten gibt es im Moment nicht viele, die ich abgreifen kann. )
liebe Grüße
Terrane
Mein kleiner Fenstergarten
Vor einigen Jahren hatte ich ja schon einmal Tomaten auf meiner Fensterbank gezogen und dieses Jahr habe ich Mitte Mai spontan auch noch ein paar Pflanzen gekauft.
Eigentlich ging es weniger darum, ernsthaft Früchte an meinem Fenster zu ziehen, als einfach eine Begrünung fürs Fenster, die kühlende Wirkung UND die Tatsache, dass Tomatenpflanzen eine natürliche Abwehr gegen einige Insektenarten bilden. Nein, sie halten nicht alle Viecher komplett ab, aber es hilft schon ein bisschen :)
Zu meiner Schande: Ich habe die Pflanzen gekauft.
Und zwar zwei Cocktailtomaten und zwei Spitzpaprika.
Der Standort ist eine Fensterbank, die Mittags und Abends sehr viel Licht bekommt und große, hohe Fenster hat. Theoretisch wäre auch eine lange "Belichtung" morgens möglich, allerdings kann ich meinen StändigenMitbewohner nicht davon überzeugen ;)
Tomaten:
Da ich nicht viel Zeit in die Pflege investiert habe - wesentlich weniger als das letzte Mal - habe ich wie gesagt nicht ernsthaft mit Resultaten gerechnet.
Die letzte Ernte bestand im großen aus einer sehr kleinen Handvoll Tomaten.
Weder speziell Lecker noch speziell ausgereift.
Ich hatte vor allem mit Blütenendfäule zu kämpfen, im Nachhinein wahrscheinlich, weil ich zu viel gedüngt hatte. Auch diesmal habe ich 2, die diese Symptome haben, allerdings liegt es dieses Jahr wahrscheinlich eher an mangelnder Düngung :D Und mangelnder Wässerung.
Auch dieses Jahr sind die Pflanzen nach oben geschossen, ein leichtes Ausgeilen, leider. Das liegt am Standort und natürlich auch an der "Pflege".
Blütenstände gab es nach normaler Zeit und die Pinselbestäung hat sehr gute Arbeit geleistet. Auch hier hätte ich mehr Einsatz zeigen können, dann wäre die Ausbeute wahrscheinlich besser gewesen.
Insgesamtes Fazit:
Paprika:
Die Paprika hat mir am Anfang gar keine Probleme bereitet, im Gegenteil, die hat schnell Früchte entwickelt, bisher drei an der Zahl.
Wie auch bei den Tomaten habe ich mich nicht viel Zeit für die Pflege genommen. Zwischendurch habe ich mal Triebe oder "schlechte" Blätter entfernt, mehr nicht.
Dann allerdings hat sich eine der Paprika irgendwie Blattläuse eingefangen - oder vielleicht habe ich sie auch schon mit eingekauft. Zunächst habe ich versucht mit destilliertem Wasser dagegen zu Kämpfen und die Blätter regelmäßig damit zu besprühen (habe ich als Tipp gegen Spinnmilben gelesen). Es scheint sie eine Zeitlang auch zurückgedrängt zu haben, aber wie gesagt, ich habe mich zu wenig darum gekümmert, deshalb habe ich heute Morgen mein altbewährtes Pumpspray aus dem Gartencenter genommen.
Schade,ich hatte eigentlich gehofft das vermeiden zu können :(
Wirklich hoch wachsen diese Pflanzen nicht. Sie fächern sich zwar oben etwas auf, aber sie werden nicht noch. Vielleicht maximal einen Meter.
Inzwischen fängt eine der Paprika übrigens langsam an, von Grün auf Rot (???) zu wechseln.
Insgesamtes Fazit:
So, das wäre das Fazit bisher.
Ehrlich gesagt bin ich über das bisherige Ergebnis ernsthaft überrascht!
Würde ich es noch mal so machen?
Ja. Ziemlich genau mit ein paar minimalen Änderungen :)
liebe Grüße
Terrane
PS:
Der Pfefferminz fühlt sich auf der Fensterbank nicht so wohl. Sie hat zwar inzwischen auch ein paar Blütenstände angesetzt, aber sie sieht nicht so gesund aus, wie die bei meiner Mam. Vielleicht liegt das aber auch an der Sorte, ich hab spontan eine bei einem Supermarkt gekauft.
Und ich habe zwischen die beiden Tomaten und Paprika - die jeweils sortengetrennt zusammen in einem Kasten stehen - noch eine ausgewachsene Zwiebeln gesetzt :) Jede Menge Zwiebelgestrauch zum Ernten ;) Nächstes Mal gibts auch noch ein paar Knoblauchzehen dazu, vielleicht helfen die dann auch gegen die Blattläuse -.-
Eigentlich ging es weniger darum, ernsthaft Früchte an meinem Fenster zu ziehen, als einfach eine Begrünung fürs Fenster, die kühlende Wirkung UND die Tatsache, dass Tomatenpflanzen eine natürliche Abwehr gegen einige Insektenarten bilden. Nein, sie halten nicht alle Viecher komplett ab, aber es hilft schon ein bisschen :)
Zu meiner Schande: Ich habe die Pflanzen gekauft.
Und zwar zwei Cocktailtomaten und zwei Spitzpaprika.
Der Standort ist eine Fensterbank, die Mittags und Abends sehr viel Licht bekommt und große, hohe Fenster hat. Theoretisch wäre auch eine lange "Belichtung" morgens möglich, allerdings kann ich meinen StändigenMitbewohner nicht davon überzeugen ;)
Tomaten:
Da ich nicht viel Zeit in die Pflege investiert habe - wesentlich weniger als das letzte Mal - habe ich wie gesagt nicht ernsthaft mit Resultaten gerechnet.
Die letzte Ernte bestand im großen aus einer sehr kleinen Handvoll Tomaten.
Weder speziell Lecker noch speziell ausgereift.
Ich hatte vor allem mit Blütenendfäule zu kämpfen, im Nachhinein wahrscheinlich, weil ich zu viel gedüngt hatte. Auch diesmal habe ich 2, die diese Symptome haben, allerdings liegt es dieses Jahr wahrscheinlich eher an mangelnder Düngung :D Und mangelnder Wässerung.
Auch dieses Jahr sind die Pflanzen nach oben geschossen, ein leichtes Ausgeilen, leider. Das liegt am Standort und natürlich auch an der "Pflege".
Blütenstände gab es nach normaler Zeit und die Pinselbestäung hat sehr gute Arbeit geleistet. Auch hier hätte ich mehr Einsatz zeigen können, dann wäre die Ausbeute wahrscheinlich besser gewesen.
Insgesamtes Fazit:
- Die von Mama geholte Erde enthält genug Nährstoffe, ich muss nicht nachdüngen, außer vielleicht gegen Ende des Sommers.
- Gute Wässerung ist wahnsinnig wichtig. Sehr wichtig. Wichtiger als Düngen und Bestäuben. Am Besten am Morgen und je nach Sonneneinstrahlung auch am Abend nochmal.
- Cocktailtomaten sind die Sorte der Wahl, wenn es um das Tomatenziehen in der Wohnung angeht. Zumindest ist das meine bisherige Meinung ;)
- Die Pflanzen müssen gepflegt werden. Entweder hin zu Größe, um das komplette Fenster zu "bewuchern" oder hin zum Ernte-Erfolg. Für letzteres werde zumindest ich nächstes Jahr die Spitze abschneiden, wenn sie 20cm vom Ende des Fensters entfernt ist. Außerdem müssen dafür regelmäßig Seitentriebe entfernt werden - für Bewucherung nicht nötig.
(Vielleicht schreibe ich dafür nächstes Jahr ja noch mal einen kleinen Guide?! :) )
Paprika:
Die Paprika hat mir am Anfang gar keine Probleme bereitet, im Gegenteil, die hat schnell Früchte entwickelt, bisher drei an der Zahl.
Wie auch bei den Tomaten habe ich mich nicht viel Zeit für die Pflege genommen. Zwischendurch habe ich mal Triebe oder "schlechte" Blätter entfernt, mehr nicht.
Dann allerdings hat sich eine der Paprika irgendwie Blattläuse eingefangen - oder vielleicht habe ich sie auch schon mit eingekauft. Zunächst habe ich versucht mit destilliertem Wasser dagegen zu Kämpfen und die Blätter regelmäßig damit zu besprühen (habe ich als Tipp gegen Spinnmilben gelesen). Es scheint sie eine Zeitlang auch zurückgedrängt zu haben, aber wie gesagt, ich habe mich zu wenig darum gekümmert, deshalb habe ich heute Morgen mein altbewährtes Pumpspray aus dem Gartencenter genommen.
Schade,ich hatte eigentlich gehofft das vermeiden zu können :(
Wirklich hoch wachsen diese Pflanzen nicht. Sie fächern sich zwar oben etwas auf, aber sie werden nicht noch. Vielleicht maximal einen Meter.
Inzwischen fängt eine der Paprika übrigens langsam an, von Grün auf Rot (???) zu wechseln.
Insgesamtes Fazit:
- Paprika eigenet sich bei so hohen Fenstern wie meinen nicht, um sie als Sonnenschutz zu bewuchern. Aber bei einer geringeren Höhe sind sie gut :)
- Sie setzen schnell Früchte an, aber die Reifung dauert echt lange. Das wusste ich aber schon vorher, ein Bekannter hat mir für den Anbau von Chilischoten geraten, die Pflanzen schon im späten Winter anzuziehen, ähnliches dürfte auch für Paprika gelten.
- Auch hier sollte für eine größere Ausbeute wahrscheinlich mehr Pflege betrieben werden, ich habe relativ sporadisch mal ausgeschnitten.
- Die Pflanzen sind ziemlich standfest, ihnen macht es wirklich nichts aus auch mal durch die Gegend getragen zu werden. Das macht es einfach, sie mal in die Badewanne zu stellen, um sie mit destilliertem Wasser oder Blattlausspray zu besprühen.
- Sie brauchen nicht ganz so viel Wasser wie Tomaten, habe ich das Gefühl.
- Mamas Erde scheint ihnen bisher alle Nährstoffe zu geben, die sie brauchen.
- Zwei Pflanzen liefern keine besonders große Ausbeute. Egal, sie sind hübsch.
So, das wäre das Fazit bisher.
Ehrlich gesagt bin ich über das bisherige Ergebnis ernsthaft überrascht!
Würde ich es noch mal so machen?
Ja. Ziemlich genau mit ein paar minimalen Änderungen :)
liebe Grüße
Terrane
PS:
Der Pfefferminz fühlt sich auf der Fensterbank nicht so wohl. Sie hat zwar inzwischen auch ein paar Blütenstände angesetzt, aber sie sieht nicht so gesund aus, wie die bei meiner Mam. Vielleicht liegt das aber auch an der Sorte, ich hab spontan eine bei einem Supermarkt gekauft.
Und ich habe zwischen die beiden Tomaten und Paprika - die jeweils sortengetrennt zusammen in einem Kasten stehen - noch eine ausgewachsene Zwiebeln gesetzt :) Jede Menge Zwiebelgestrauch zum Ernten ;) Nächstes Mal gibts auch noch ein paar Knoblauchzehen dazu, vielleicht helfen die dann auch gegen die Blattläuse -.-
Blätter
Erfahrungsbericht,
Essen,
Fazit,
Projekt Saisonal,
Wohnungsgarten
Sonntag, 29. Juni 2014
Brennnessel-Giersch-Kräuter-Suppe
Gerade gemacht und tatsächlich für echt jammi befunden:
Benutzte Kräuter:
Großteil Brennnessel (mit Samen) und Giersch
Brunnenkresse
Pimpernelle
Sauerampfer
Schnittlauch
Sonstiges:
Mehrere Stangen Stangensellerie
Zwiebel (leicht ausgewachsen)
Die Zwiebel würfeln und in Öl anbraten, den Sellerie in Scheiben schneiden und mitanbraten und etwas Honig dazu.
Währenddessen die Kräuter mittelfein hacken (also nicht total klein aber nicht mehr groß... so halbe Löffelgröße sollte es maximal sein), wenn die Zwiebeln im angenehmen Stadium angekommen sind, die Kräuter rein und relativ bald mit Wasser aufgießen, ich habe insgesamt etwa einen halben Liter genommen. Sollte einfach nicht zu viel sein, bei mir.
Salzen. Ich habe einen Teelöffel Salz gemörsert und reingerührt, dann noch ein bisschen köcheln lassen.
Ich habe gewartet, bis der Sellerie noch nicht gaaaanz gar war.
Ich war total überrascht, als das Suppenwasser tatsächlich echt schon total nach "richtiger" Suppe geschmeckt hat! Ich hatte eigentlich erwartet, dass es dafür noch Kartoffeln und Karotten brauchen würde (was ich aber a) nicht da hatte und b) nicht reinschmeißen wollte).
Entgegen der Erwartung von StändigemMitbewohner bin ich durchaus der Meinung, dass die Suppe gut sättigt, einfach weil Unmengen Ballaststoffe drin sind.
Bis auf den Honig vegan, aber ich möchte einfach bei Honig bleiben, Agavensirup kommt für mich als Ersatz nicht in Frage - zu großer Rattenschwanz.
Benutzte Kräuter:
Großteil Brennnessel (mit Samen) und Giersch
Brunnenkresse
Pimpernelle
Sauerampfer
Schnittlauch
Sonstiges:
Mehrere Stangen Stangensellerie
Zwiebel (leicht ausgewachsen)
Die Zwiebel würfeln und in Öl anbraten, den Sellerie in Scheiben schneiden und mitanbraten und etwas Honig dazu.
Währenddessen die Kräuter mittelfein hacken (also nicht total klein aber nicht mehr groß... so halbe Löffelgröße sollte es maximal sein), wenn die Zwiebeln im angenehmen Stadium angekommen sind, die Kräuter rein und relativ bald mit Wasser aufgießen, ich habe insgesamt etwa einen halben Liter genommen. Sollte einfach nicht zu viel sein, bei mir.
Salzen. Ich habe einen Teelöffel Salz gemörsert und reingerührt, dann noch ein bisschen köcheln lassen.
Ich habe gewartet, bis der Sellerie noch nicht gaaaanz gar war.
Ich war total überrascht, als das Suppenwasser tatsächlich echt schon total nach "richtiger" Suppe geschmeckt hat! Ich hatte eigentlich erwartet, dass es dafür noch Kartoffeln und Karotten brauchen würde (was ich aber a) nicht da hatte und b) nicht reinschmeißen wollte).
Entgegen der Erwartung von StändigemMitbewohner bin ich durchaus der Meinung, dass die Suppe gut sättigt, einfach weil Unmengen Ballaststoffe drin sind.
Bis auf den Honig vegan, aber ich möchte einfach bei Honig bleiben, Agavensirup kommt für mich als Ersatz nicht in Frage - zu großer Rattenschwanz.
Blätter
Essen,
Kochen,
Kräuter,
Projekt Saisonal,
Selbst gesammelt,
Selbstgemacht,
vegan
Saisonal - Kräuter
Sooooo.
Unter Kräuter verstehe ich an dieser Stelle mal alles, was eine Pflanze ist, einen "nicht-grünen" Eigengeschmack hat und in Garten/Wildnis wächst. Außerdem soll ein "Kräuter" ;) nicht wegen einer zu erwartenden Frucht angebaut werden.
Was wächst denn alles im Grünen, dass mehr als nur ein bisschen Geschmack in eine Mahlzeit bringen kann, sondern ein essentieller Teil davon sein kann?
(beschränkt sich gerade darauf a)was mir gerade einfällt und b)was ich in meiner näheren Umgebung bekommen kann)
Sammlung:
Giersch
Brennnessel
Petersilie
Basilikum
Vogelmiere
Löwenzahn
Liste wird fortgesetzt :)
Unter Kräuter verstehe ich an dieser Stelle mal alles, was eine Pflanze ist, einen "nicht-grünen" Eigengeschmack hat und in Garten/Wildnis wächst. Außerdem soll ein "Kräuter" ;) nicht wegen einer zu erwartenden Frucht angebaut werden.
Was wächst denn alles im Grünen, dass mehr als nur ein bisschen Geschmack in eine Mahlzeit bringen kann, sondern ein essentieller Teil davon sein kann?
(beschränkt sich gerade darauf a)was mir gerade einfällt und b)was ich in meiner näheren Umgebung bekommen kann)
Sammlung:
Giersch
Brennnessel
Petersilie
Basilikum
Vogelmiere
Löwenzahn
Liste wird fortgesetzt :)
Blätter
Aus dem Garten,
Essen,
Kochen,
Kräuter,
Projekt Saisonal,
Selbst gesammelt,
Selbstgemacht
Saisonales Essen
Hei Ihr Lieben :)
Was ist eigentlich Saisonal?
Wir nehmen uns immer wieder vor und Saisonal zu ernähren, besonders wenn der Frühling wieder los geht. Aber was ist das eigentlich? Ich habe darüber nachgedacht, als ich etwa ein halbes Kilo Kirschen gefuttert habe.
Kirschen zum Beispiel aber sehr lecker und etwas, das ich mir auch "Nebenbei" reinschieben kann ;)
Aber kann ich mein Essen darauf beschränken?
Zur selben Zeit werden Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren reif - kann ich mehr als eine komplette Mahlzeit des Tages dadurch ersetzen? (jetzt mal außer Acht gelassen, dass es auf Dauer vermutlich extrem eintönig wird ;) )
Wie ist dass denn nun mit dem Saisonal-Essen??
Was hat denn nun Saison, wie viel von meinen täglichen Mahlzeiten kann ich aus Saison-Zeug bestreiten? Wie viel kann ich aus Selbstgesammeltem Saison-Zeug bestreiten?
Natürlich hat das so einiges Hindernisse - ich habe keinen eigenen Garten, kann nichts anbauen und habe auch keine vorher gesammelten Reserven (also...fast. Habe noch einmal Apfelbrei, Rote Grütze und etwas Marmelade), also bin ich natürlich auch darauf angewiesen, dass ich Zeug dazu kaufen muss, aber... wie viel muss das sein?!
Ich denke da schon länger immer mal wieder darüber nach.
Wie verwöhnt bin ich von der Tatsache, dass ich alles im Supermarkt einkaufen kann? Wie sehr kann ich meine Ansprüche was Varianz im Essen angeht wieder herunter fahren? Uuuuuuund: Wie sehr muss ich das denn tatsächlich??
Theoretisch habe ich dafür gerade nicht sooo viel Zeit, aber irgendwie wird das immer mehr zu einem inneren Bedürfnis.
Deswegen will ich das jetzt einfach mal versuchen, ganz locker.
Und ich werde hier auf meinem Blog darüber schreiben :)
Liebe Grüße
Terrane
Was ist eigentlich Saisonal?
Wir nehmen uns immer wieder vor und Saisonal zu ernähren, besonders wenn der Frühling wieder los geht. Aber was ist das eigentlich? Ich habe darüber nachgedacht, als ich etwa ein halbes Kilo Kirschen gefuttert habe.
Kirschen zum Beispiel aber sehr lecker und etwas, das ich mir auch "Nebenbei" reinschieben kann ;)
Aber kann ich mein Essen darauf beschränken?
Zur selben Zeit werden Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren reif - kann ich mehr als eine komplette Mahlzeit des Tages dadurch ersetzen? (jetzt mal außer Acht gelassen, dass es auf Dauer vermutlich extrem eintönig wird ;) )
Wie ist dass denn nun mit dem Saisonal-Essen??
Was hat denn nun Saison, wie viel von meinen täglichen Mahlzeiten kann ich aus Saison-Zeug bestreiten? Wie viel kann ich aus Selbstgesammeltem Saison-Zeug bestreiten?
Natürlich hat das so einiges Hindernisse - ich habe keinen eigenen Garten, kann nichts anbauen und habe auch keine vorher gesammelten Reserven (also...fast. Habe noch einmal Apfelbrei, Rote Grütze und etwas Marmelade), also bin ich natürlich auch darauf angewiesen, dass ich Zeug dazu kaufen muss, aber... wie viel muss das sein?!
Ich denke da schon länger immer mal wieder darüber nach.
Wie verwöhnt bin ich von der Tatsache, dass ich alles im Supermarkt einkaufen kann? Wie sehr kann ich meine Ansprüche was Varianz im Essen angeht wieder herunter fahren? Uuuuuuund: Wie sehr muss ich das denn tatsächlich??
Theoretisch habe ich dafür gerade nicht sooo viel Zeit, aber irgendwie wird das immer mehr zu einem inneren Bedürfnis.
Deswegen will ich das jetzt einfach mal versuchen, ganz locker.
Und ich werde hier auf meinem Blog darüber schreiben :)
Liebe Grüße
Terrane
Blätter
Aus dem Garten,
Essen,
Gedanken,
Kochen,
Kräuter,
Projekt Saisonal
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